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Fuhrmannseid:

Ich schwöre einen Eid zu Gott,
dass ich das Gut, das mir zu fahren aufgeladen wird,
für billigmässige Belohnung dahin fahren, treulich verwahren und redlich
überliefern will, kein Stück verfahren oder irgend anderswo
hinbringen als mir aufgegeben ist, was mir etwa an Geld und Wechseln
zurück zubringen gereicht wird, aufrichtig und ohne einzige Hinterhaltung
überreichen und mich in allen so betragen will, wie einem redlichen, aufrichtigen
und getreuem Fuhrmann gebührt.
 
 
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Autor Thema: Arbeitszeit mal so gesehen!  (Gelesen 260 mal)
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maclooser
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« am: 28. Oktober 2009, 12:29:42 »

Gerade gelesen und für interessant befunden:
Quellenhinweis und Original
WIRTSCHAFT
Mittwoch, 28. Oktober 2009

Überstunden bei McDonald's
Japanerin arbeitete sich zu Tode
Eine McDonald's-Filialleiterin in Japan ist nach Behördenangaben an den Folgen von Überarbeitung gestorben. Sie hatte ein halbes Jahr lang monatlich mehr als 80 Überstunden gemacht. Die 41-Jährige starb bereits im Herbst 2007.


Eine McDonald's-Filiale in Tokio.
(Foto: REUTERS)
Eine McDonald's-Filialleiterin in Japan ist nach Behördenangaben an den Folgen von Überarbeitung gestorben. Die Frau, die Berichten zufolge 41 Jahre alt war, starb infolge einer Gehirnblutung, nachdem sie zuvor ein halbes Jahr lang monatlich mehr als 80 Überstunden gemacht hatte, wie eine Arbeitsbehörde im Großraum Tokio mitteilte. "Wir haben festgestellt, dass ihre Arbeit sie krankgemacht hatte." Weil die Behörde jetzt den Fall aus dem Herbst 2007 als Tod durch Überarbeitung - im Japanischen Karoshi genannt - anerkannte, dürfen die Hinterbliebenen der Frau Rentenleistungen beziehen.

In Japan untersuchen die Behörden routinemäßig Todesfälle von Beschäftigten, wenn diese zuvor ein halbes Jahr lang monatlich mehr als 80 Überstunden ableisteten oder aber mehr als 100 Überstunden im letzten Monat vor ihrem Tod. Jährlich erkennen die Behörden rund 150 Todesfälle von Arbeitnehmern in Japan als karoshi-bedingt an - meist war ein Herzinfarkt die Todesursache. McDonald's Japan wollte sich zu dem Fall der Filialleiterin nicht äußern. Ein Sprecher des US-Konzerns sagte, die Behörden hätten das Unternehmen noch nicht selbst von der Entscheidung unterrichtet.

Bereits im vergangenen Jahr musste der Konzern in Japan einen beträchtlichen Imageverlust hinnehmen: Ein Mitarbeiter, der nach eigenen Angaben allmonatlich rund 100 unbezahlte Überstunden ableistete, verklagte McDonald's erfolgreich auf die Zahlung von umgerechnet rund 47.000 Euro Schadenersatz.
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