Hallo,
ich (20 Jahre, aus Bayern) mache derzeit meine Ausbildung zum Berufskraftfahrer (bin im 3. Lehrjahr).
In meinem Ausbildungsvertrag steht, dass ich eine täglich Arbeitszeit von 8 Std., somit in der Woche 40 Std., habe.
Jedoch werde ich immer wieder auf Touren eingesetzt, bei denen es von vorn herein klar ist, dass sie in 8 Std. nicht schaffbar sind (z. b. Frankfurt und zurück. Arbeitszeit: 15:00 – ca. 03:00 Uhr bzw. später). Ich fahre somit täglich meist über 12 Stunden und das eine ganze Woche lang. Und das ohne Pause, da das Unternehmen, für das wir diese Tour fahren, erheblichen Zeitdruck macht. Somit kann ich nicht nach 4,5 Std. eine Pause einlegen, aber ich muss meinen Tätigkeitsnachweis so ausfüllen, als ob ich eine Pause gemacht hätte.
Noch dazu werden mir für diese Tour weder die Überstunden ausbezahlt, noch kann ich sie als Urlaub abfeiern.
Das ist doch nicht okay oder?
Da dies nicht das einzigste Problem mit meiner Firma ist, bin ich am überlegen, ob ich nicht einen Rechtsanwalt beauftragen sollte, der die Angelegenheit mal überprüft.
Was haltet ihr von einer anonymen Beschwerde beim Gewerbeaufsichtsamt bzw. Berufsgenossenschaft? Ob das was bringt?
LG Euer Kollege
